Mit „PEER-Drive Clean!" werden Fachwissen und Ressourcen verschiedener Arbeitsfelder (Suchtprävention, Gesundheitsförderung, Verkehrssicherheitsarbeit) aus verschiedenen Ländern intelligent gebündelt. Im Verlauf des „PEER-Drive Clean!" wird in den Modellregionen der Aufbau von eigenständigen PEER-Education-Projekten erfolgen, in denen Jugendliche und junge erwachsene Fahrschüler/innen und Fahranfänger/innen über die Gefahren von Alkohol-/Drogenkonsum und Straßenverkehrsteilnahme informiert und aufgeklärt werden.
Entsprechend der europäischen Führerscheinrichtlinie müssen alle Fahrer vor Erteilung der Drive-Lizenz eine Prüfung ablegen. Trotz der vergleichsweise hohen Kosten für Fahrausbildung und -prüfung sind junge Menschen hoch motiviert, ihren Führerschein zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erhalten. Um diese hohe Motivation zu nutzen, sollen die eigenständigen Teil-Projekte des „PEER-Drive Clean!“ so platziert werden, dass die Zielgruppe möglichst zeitnah zur (im besten Falle kurz vor) Erteilung der Fahr-Lizenz erreicht wird. In 60- bis 90minütigen PEER-Unterrichtsstunden arbeiten ausgebildete PEER-Educatoren mit jungen Menschen. Gemeinsam mit den Fahrschülern/innen/jungen Fahranfängern/innen werden individuelle und handhabbare Strategien und Regeln für ihre motorisierte Verkehrsteilnahme entwickelt. Junge Fahrer/innen sollen dabei befähigt werden, gefährliche Rauschfahrten zu vermeiden.
In den Modellregionen werden unter Einbeziehung von lokal ansässigen Fahrschulen, Polizei, Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit und ggf. der Jugendarbeit, Hochschulen etc. eigenständige PEER-Education-Projekte organisiert.
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