">
 
http://www.peer-projekt.de   PEER-Projekt an Fahrschulen!
Impressum  Impressum Disclaimer  Disclaimer Kontakt  Kontakt
Alkohol
Menu

Peer-Education Peer-Education
Illegale Drogen Illegale Drogen
Alkohol Alkohol
Fahren und Alkohol Fahren und Alkohol
Gesetze Gesetze
Konzept PPF Konzept PPF
Geschichte PPF Geschichte PPF
Fahrschulen PPF Fahrschulen PPF
Partner PPF Partner PPF
PEER-Drive Clean PEER-Drive Clean
ENWA ENWA
Links Links
Mitarbeit Mitarbeit
Downloads Downloads
Home Home

Alkohol  Alkohol

Wie Alkohol wirkt, weiß fast jeder von uns. Alkohol kann je nach konsumierter Menge und Alkoholkonzentration des Getränks „erwünschte“ oder „unerwünschte“ Wirkungen hervorrufen. Alkohol wirkt in niedrigen Dosierungen anregend, Hemmungen werden abgebaut und die Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft wird gefördert, da bestimmte Kontrollmechanismen des Gehirns unterdrückt werden. Bei höheren Dosierungen kann Alkoholkonsum aber auch zu Aggression, Übelkeit, Desorientierung, Verlust der Kontroll- und Steuerungsfähigkeit bis hin zu Vergiftungserscheinungen mit Todesfolge führen. Alkohol ist ein sogenanntes Zellgift, welches sich durch das Blut im gesamten Körper ausbreitet, das heißt regelmäßiger Konsum zerstört bzw. greift fast alle Organe im Körper an (und nicht „nur“ das Gehirn und die Leber).  

Die Hauptwirkung des Alkohols beeinflusst das Befinden und das Sozialverhalten. Schon bei geringen Konsummengen (unter 0,3 Promille) sind Veränderungen wahrzunehmen. Alkohol hat eine angstlösende, enthemmende, erregungssteigernde und euphorisierende Wirkung. Bei Alkoholisierungen ab etwa 0.3 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) kommt es zu ersten Beeinträchtigungen. Das Sehfeld wird eingeschränkt und Entfernungen können nicht mehr sicher eingeschätzt werden. Nimmt der Grad der Alkoholisierung weiter zu, werden die gewünschten Hauptwirkungen von „negativen“ Nebenwirkungen überschattet. Diese Nebenwirkungen sind Einschränkungen und Beeinträchtigungen des Leistungsvermögens bzw. körperlicher Funktionen, wie Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen.

Die positiven Effekte einer kleinen Alkoholmenge auf das Befinden und Sozialverhalten, können sich mit zunehmender Dosis zu starken Beeinträchtigungen psychischer Funktionen entwickeln. „Grundmechanismus ist hier eine globale Enthemmung und (dadurch) Demaskierung sonst unterdrückter Charakterzüge: Alkoholtypisch ist insbesondere das unreflektierte sofortige Umsetzen spontaner Impulse (vom Faustschlag über „Strafmaßnahmen“ gegen andere Verkehrsteilnehmer bis zu so genannten Schnapsideen)“ (PENNIG u. a. 1997 S. 19). In der Folge kommt es zu Selbstüberschätzung, erhöhter Risikobereitschaft, geminderter Kritikfähigkeit und mit steigender Alkoholkonzentration zu Desorientiertheit bis hin zu alkoholbedingten Erinnerungslücken.

Positive Alkoholwirkungen sind bis etwa 0,5 Promille BAK zu verzeichnen bei einer Konzentration von 0,5/0,6 Promille überwiegen die negativen Wirkungen die gewünschte Hauptwirkung. Eine Summation der positiven und negativen Alkoholwirkungen würde dazu führen, dass die meisten Menschen bei etwa 0,5 Promille eine „Konsumschranke“ erreichen. Ein Alkoholkonsum über diese „Schranke“ hinaus würde ein Weniger an gewünschter Wirkung und ein Mehr an negativer Beeinträchtigung bedeuten. Alkoholisierung wird vom Konsumenten bereits vor 0,3 Promille BAK bemerkt. Im Bereich zwischen 0,3 und 0,8 Promille steigt das Trunkenheitsgefühl der Konsumenten nicht weiter an (vgl. ebd. S. 13).

Literatur:

Penning, R.; Gilg, T.; von Meyer, L.; Tutsch-Bauer, E.; Weichhold, G.: Rechtsmedizin systematisch. Vom Bund gegen  Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V. herausgegebener Sonderdruck. Bremen. 1997

 

 

 

Copyright © - 2014/PEER-Projekt an Fahrschulen!