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Konzept  Konzept

PEER-Projekt an Fahrschulen - Information und Aufklärung für Fahrschüler/innen und junge Fahranfänger/innen über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

  • Was heißt PEER? Wörtlich übersetzt bedeutet peer (engl.): gleich, seines Gleichen; gleich gesinnt.
  • Als Peers werden Menschen bezeichnet, die annähernd den gleichen Rang und Status besitzen und etwa das gleiche Alter haben.

Problem

Junge Fahrer sind besonders häufig an Verkehrsunfällen mit der Unfallursache Alkohol- oder Drogeneinfluss beteiligt. Die Diskounfälle verdeutlichen, dass gerade an den Wochenenden zwischen Alkohol- oder Drogenkonsum und Autofahren nicht immer zuverlässig getrennt wird. Diese Unfälle haben oft schwere gesundheitliche Folgen für alle Beteiligten – für die Verursacher aber auch für die unschuldigen Opfer.

Idee und Ansatz

  • Wann? Vor der motorisierten Verkehrsteilnahme. Die Jugendlichen haben noch keine negativen Gewohnheiten, zu trinken und anschließend zu fahren. Sie haben bereits Erfahrungen mit Alkohol und ggf. illegalen Drogen bei Konsumanlässen in der Freizeit (z.B. Diskobesuche) gemacht.
  • Wo? In der Fahrschule. Die Fahrschule ist ein freiwilliger Lernort. Fahrschüler sind zielorientiert auf den Führerschein.
  • Wie? Durch Peers (Fahranfänger/innen). Junge Fahranfänger/innen kennen die Region und müssen selber mit der Problematik umgehen. Sie haben Erfahrungen in der Vermeidung von Rauschfahrten gesammelt und können diese weitergeben.

Konzept

Im PEER-Projekt gehen Peers, d.h. Gleichaltrige in Fahrschulen. Sie informieren die Fahrschüler/innen in zusätzlichen Einheiten über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und diskutieren zusammen über mögliche Folgen. In den so genannten PEER-Einheiten werden gemeinsam mit den Fahrschülern Strategien und Regeln entwickelt, wie alkohol- und drogenbedingte Rauschfahrten vermieden werden können.



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